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Wenn dann richtig?  Perfekt!?!

Okt.2015 

 

Den eigenen Perfektionsanspruch überdenken

 

Sie wollen eine geduldige Mutter sein, ihren Haushalt im Griff haben, im Job glänzen und eine erfüllte Partnerschaft leben? Bingo! Als Perfektionistin liegen Sie damit voll im Trend. Aber zu welchem Preis und für wen oder was strampeln Sie eigentlich den ganzen Tag? 

Was ist schon perfekt?

Laut Duden ist Perfektion die höchste Vollendung in der Beherrschung; Die vollkommene Meisterschaft. Und nach wissenschaftlichen Erkenntnissen geht mit ihr meist eine übertriebene Fehlervermeidung einher. Klingt nach Wahnsinn? Ist es auch! Forscher schätzen die gesundheitlichen Auswirkungen von Perfektionismus schlimmer ein, als die Folgen von Rauchen  und Übergewicht. Trotzdem geben wir Vollgas. Und das, obwohl Fehler zum Leben gehören und Perfektion eine Illusion ist. Denn wer oder was ist schon perfekt? Die Wertung dessen liegt doch immer im Auge des Betrachters. Oder?

Warum wollen Sie perfekt sein?

Was viele Perfektionisten eint, ist das stete Streben zu den Besten zu gehören. Aber warum eigentlich? Um gesehen, geliebt und wertgeschätzt zu werden? Um mangelndes Selbstwertgefühl durch das Streben nach Perfektion zu kompensieren? Was wollen Sie sich und anderen beweisen? Und was genau treibt Sie an? Ihr eigener Anspruch (selbstorientiert), ihre Prägung, Partner, Freunde (fremdorientiert), oder der gefühlte gesellschaftliche Anspruch (sozialorientiert)? Zu oft schon haben wir über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gelesen und gehört. Das spornt an, stresst aber auch.

Was macht ihr Perfektionsanspruch mit ihnen?

Können Sie sich über das freuen, was Sie geschafft haben? Oder denken Sie, dass es wieder mal nicht reicht? Laden Sie sich immer noch etwas auf; Geschenke Kasse für die Kollegen, Blumen gießen bei den Nachbarn, Elternvertreterin in der Kita? Kein Wunder, dass Sie sich gehetzt und getrieben fühlen. Fragt sich, wer bei ihrem Perfektionsanspruch auf der Strecke bleibt? Kinder, Partner, Job, Haushalt oder Sie selbst? Warum Rennen? Um abgekämpft in der Ecke zu liegen und mit letzter Kraft nach einem Burnout Coach zu googeln? Es lohnt sich nicht so unter Druck zu setzen. Denn wenn Sie mit ihren Gedanken in der Zukunft sind, verpassen Sie den Moment. Zeit umzudenken und im Jetzt zu leben. 

Wie wäre es ihren Perfektionsanspruch einen Gang runter zu schalten? 

Ist die Wohnung eben mal nicht aufgeräumt wenn Besuch kommt. Oder Sie lassen den Pekipkurs ihres Sohnes ausfallen, wenn er gerade selig schläft und trinken stattdessen in Ruhe einen Kaffee. Es ist auch nicht schlimm, wenn ihre Tochter mit drei noch nicht chinesisch lernt. Sie wird es später trotzdem zu etwas bringen. Zu viel Förderung führt ohnehin nachweislich zur Überforderung. Und wenn Sie mal einen Elternabend verpassen, geht die Welt auch nicht unter. Erlauben Sie sich Fehler zu machen. Sie gehören zum Leben und machen sympathisch. Und mehr noch: Durch sie entwickeln wir uns weiter. Beenden Sie den ständigen Wettkampf gegen sich selbst und verabschieden Sie sich von schneller, höher, weiter, mehr. Fokussieren Sie sich auf eine Sache, anstatt sich im Multitasking Modus selbst zu überholen. Warum immer auf super woman machen? Mal ehrlich: Es dankt ihnen sowieso niemand. Dann lieber den Anspruch runter schrauben. So haben Sie mehr Zeit das zu tun was ihnen Spaß macht. Fangen Sie noch heute damit an.

MutterGlück

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